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Unternehmenskultur: Der Mut, den eigenen Weg zu gehen

Eine ImmunodrugTM Therapie, die nur wenige Impfungen pro Jahr erfordert, könnte der Schlüssel zu einer bezahlbaren Medizin mit hoher Akzeptanz und Patientendisziplin sein. Diesen Weg verfolgen wir von der Cytos Biotechnology AG konsequent im Rahmen einer soliden, wissensorientierten Unternehmenskultur. Dabei erweist sich auch der dynamische Standort Schlieren als echtes Asset.

Die spannendsten Geschichten schreibt immer noch das Leben, auch - oder eben gerade - in den Bereichen Wirtschaft und Forschung. Eine solche packende Geschichte ist die des noch jungen, 1995 gegründeten Unternehmens Cytos Biotechnology AG. Die Biotechnologie-Firma verfolgt bahnbrechende Ansätze: Durch Impfung mit so genannten Immunodrugs- sollen Prävention und Behandlung chronischer Krankheiten ermöglicht werden.

Grosse Ambitionen
Die Liste der Herausforderungen, an denen gearbeitet wird, ist lang. Dazu gehören Krankheiten wie Nikotinsucht, Allergien und Asthma, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Schuppenflechte, Hautkrebs, Alzheimer, Osteoporose, Arteriosklerose und Aids.

Eine Unternehmenskultur für ein äusserst anspruchsvolles Umfeld
Neben Kapital und Forschergeist braucht es in erster Linie eine solide Unternehmenskultur, um diese herkulischen Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Das extrem schnelllebige biomedizinische Umfeld verlangt eine Unternehmenskultur, die Werte wie Dynamik, Offenheit und Pioniergeist bzw. Visionen betont. Unabdingbar sind auch ein forschungorientiertes Wissensmanagement, bewusstes Risk- Management sowie attraktive Bedingungen für die Mitarbeitenden.

Top-Arbeitgeber
Gerade letzteres wird Cytos auch von unabhängiger Seite bescheinigt. Sie figuriert als Top-Arbeitgeberin im Rahmen der Publikation «Top-Arbeitgeber der Schweiz 2004» der Corporate Research Foundation. Wissensarbeiter brauchen eben fortschrittliche Arbeitsbedingungen, welche die Entfaltung von Dynamik und Individualität erlauben. Die Teilhabe am Erfolg ist eine weitere wichtige Komponente. Entsprechend haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, Optionen zu halten.

Die Herausforderung - die Bekämpfung chronischer Krankheiten - ist klar, die Arbeitsbedingungen stimmen. Doch wo steht die Entwicklung, und was ist das Spezielle am Ansatz von Cytos?

Aufregende Produkte-Pipeline
Eine Reihe von viel versprechenden Entwicklungen bewegen sich mit grossen Schritten Richtung Marktzulassung. Davor gilt es aber noch, umfangreiche klinische Studien durchzuführen, um den strengen Zulassungsbestimmungen zu genügen. Die Nachfrage nach neuen Lösungen wie die innovative Impfstrategie von Cytos ist enorm. Vergessen wir nicht: «Chronische Krankheiten sind derzeit die Haupttodesursache bei Erwachsenen in nahezu allen Ländern - und der Anteil wird in den kommenden zehn Jahren um 17 Prozent wachsen», hält der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Lee Jong-wook, fest.

Das Potenzial ist riesig. Darum wurden die strategischen Weichen bei Cytos schon früh in Richtung chronische Krankheiten statt klassische Infektionskrankheiten gestellt, um nicht in direkte Konkurrenz mit den dominierenden Impfstoffgiganten wie Chiron, Sanofi-Aventis oder Glaxo Smith Kline zu treten.

Impfen statt täglich schlucken
Grundsätzlich handelt es sich beim Impfen um eine der erfolgreichsten Interventionen in der gesamten Medizingeschichte. Einer der ganz grossen Vorteile dabei ist, dass der Körper das «Medikament», d.h. die Antikörper selbst herstellt. Hinzu kommt, dass Impfungen preiswerter und praktischer sind. Zudem sind sie viel einfacher zu kontrollieren als Medikamente, die zum Teil täglich geschluckt werden müssen und von den Patienten Selbstdisziplin verlangen. Ein weiterer Faktor psychologischer Natur: Wer täglich eine Tablette schlucken muss, fühlt sich subjektiv gesehen schnell mal krank und elend.

Die Antwort: ImmunodrugsTM
Mit ImmunodrugsTM wird der menschliche Körper gegen bestimmte Substanzen sensibilisiert. So zum Beispiel gegen das Suchtmittel Nikotin oder körpereigene Moleküle, die für hohen Blutdruck, den Appetit sowie rheumatische Entzündungsreaktionen verantwortlich sind. Das Immunsystem lässt sich aber nicht so leicht dazu bringen, körpereigene Ziele anzugreifen. Zum Glück, denn sonst würde sich der Körper dauernd selbst angreifen, wie dies z.B. bei Autoimmunpatienten der Fall ist.
Entsprechend trickreich ist die Lösung, auf die Cytos setzt. So werden aus Viruseiweissen Hüllen erzeugt, die zwar aussehen wie Viren, aber keinerlei schädlichen Inhalt besitzen. Das Besondere an der Cytos- Variante dieser so genannten Virus-Like Particles (VLP) zeigt sich an der Oberfläche: Sie gleicht einem Mosaik von immer wiederkehrenden Eiweissmustern. Diese im Fachjargon hochrepetitiv genannten Strukturen lassen den Impfstoff für den Körper als echten Virus erscheinen. So echt, dass er darauf reagiert und unverzüglich grosse Mengen Antikörper bildet.

Fachleute begeistert
Die klinische Entwicklung geht zügig voran. Doch es gilt nach wie vor, Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Reaktionen sind aber mehr als ermutigend. Forscher, die sich näher mit dem Thema beschäftigt haben, sind begeistert. Selbst Skeptiker werden zu Fans, wenn sie sehen, wie gut das Prinzip funktioniert.

Die Cytos Biotechnology AG geht konsequent ihren Weg, auch wenn allen bewusst ist, dass es ein langer, hindernisreicher wird. Aber es ist ein Weg, den zu gehen sich lohnt, denn die Vorteile für die Patienten liegen auf der Hand.

Der Autor
Wolfgang Renner
Gastautor Unternehmenskultur
Cytos Biotechnology AG
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