
Der Erfolg ist freilich zweifelhaft, weil die Programmierer der Suchmaschinen ihre Algorithmen ständig ändern, um allzu schlauen Anbietern dieser dubiosen Dienste das Handwerk zu legen. Natürlich gibt es auch seriöse Anbieter, aber diese lassen sich ihr Know-how entsprechend fürstlich entlohnen. Bevor man beginnt, solche Angebote zu sichten, sollte man fürs erste die elementaren Grundregeln des Online-Marketings beachten:
1. Die wesentlichen Schlüsselbegriffe des Unternehmens müssen sich auf der Einstiegsseite www.firma.ch finden.
2. Daraus ergibt sich logisch: Die Einstiegsseite soll keine Grafik und kein Flash sein, weil die Suchmaschinen dann auf der Einstiegsseite keine relevanten Begriffe finden.
3. Es scheint fast überflüssig, den Leser noch darauf hinzuweisen, dass ein klarer Domain-Name, im Idealfall www.firmenname.ch, die Häufigkeit der Zugriffe erhöht. Doch man wundert sich immer wieder, welch sperrige Namen manche Unternehmen für ihre Website finden, deshalb sei dieser Hinweis hier erlaubt.
Wie kann man nun ohne hohe Kosten sein Ranking in den Suchmaschinen weiter verbessern, wenn die Basisvoraussetzungen erfüllt sind? Die Nachrichtenagentur pressetext.schweiz www.pressetext.ch bietet dafür Services, mit denen dieses Ziel direkt und indirekt erreicht werden kann. Offensive Pressearbeit über einen effizienten Presseverteiler bringt nämlich nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern öffnet auch dem Online-Marketing ungeahnte Türen. Dabei darf Online-PR aber nie als billiger Ersatz für Werbung missbraucht werden!
pressetext war einer der österreichischen Internetpioniere, der seit 1997 alle Höhen und Tiefen der Dot.coms miterlebt hat. So waren um das Jahr 2000 alle namhaften Medienkonzerne der Meinung, dass in der Content Syndication großes Umsatzpotenzial stecke. Auch pressetext hat in diesen Geschäftszweig investiert und musste - zwar später als Bertelsmann, aber doch - diesen Bereich wieder einstellen. Fakt war, dass der Markt nach Content verlangt hatte, da alle Marketingleiter überzeugt waren, dass sie mit professionell aufbereiteten Informationen die Zugriffszahlen auf ihre Website erhöhen könnten. Fakt war aber auch, dass fast keiner dieser Marketingleiter bereit war, für Content zu zahlen. So wurde der Slogan Content is King still und leise wieder zu Grabe getragen.
pressetext hat neben diesem Abenteuer sein Kerngeschäft ? die Nachrichtenagentur mit der Aussenderplattform für Unternehmen und Organisiationen - ständig ausgebaut und mit neuen Services erweitert. Gleich geblieben ist von Anfang an das Konzept, Abonnenten, also Journalisten wie Opinionleaders direkt anzusprechen und diesen sowohl redaktionelle als auch Pressemitteilungen täglich kostenlos per E-Mail zuzusenden. So sind die Abonnentenzahlen in den vergangenen fünf Jahren von 20.000 auf über 110.000 gewachsen (in der Schweiz von 4.000 auf 20.000) und die Zahl der Unternehmen, die pressetext-Dienste nutzen von 200 auf über 1000. Natürlich müssen Hardware und Software bei diesem Wachstumstempo ständig aufgerüstet werden - eingefroren hat die Geschäftsführung nur die Preise, so dass Kunden heute für den gleichen Preis wie vor fünf Jahren wesentlich mehr Leistungen erhalten. Das gilt nicht nur für die Quantität und Qualität der Leser, sondern vor allem auch für die Quantität und Qualität der Services.
Neue Services sind der Termindienst, mit dem Journalisten ihre Wochenplanung vornehmen können, der Fotodienst (in Kürze auch in der Schweiz verfügbar), mit dem Unternehmen unmittelbar nach einer Veranstaltung allen Medien aktuelle Pressefotos zum Download anbieten können, E-Mailwerbung im Newsletter (neben der üblichen Bannerwerbung auf der Website), sowie der Versand von Eiltmeldungen. Und für die Schweiz wurde zusätzlich ein eigener französischsprachiger Verteiler eingerichtet.
Vertriebschef Wilfried Seywald hat sich mit den hauseigenen Entwicklungen aber nie zufrieden gegeben und sucht ständig nach Wegen, die Möglichkeiten des Internet noch intensiver auszuschöpfen. So wurde ein Schlagzeilenservice entwickelt, mit dem auf jeder Website kostenlos pressetext-News eingespielt werden können - rund 100 Websites multiplizieren so die Aussendungen von pressetext. Aber noch wichtiger für die Kunden von pressetext ist die Multiplikation ihrer Pressemitteilungen über die führenden Suchmaschinen Google, Yahoo! und Alta Vista. Auf diesen Plattformen laufen Nachrichten von pressetext gleichrangig neben Nachrichten der großen Agenturen Reuters, dpa oder AFP. Das heißt für pressetext-Kunden, dass auch ihre Pressemitteilungen über die News-Channel von Google und Yahoo! multipliziert werden ? ein Mehrwert, der Kunden keinen extra Franken kostet.
Wie sich dieser Mehrwert in Zahlen ausdrücken lässt, verrät Gerhard Sternath, Geschäftsführer der Linbit Information Technologies GmbH und seit 2002 Kunde von pressetext.
Seine jüngste Presseinfo wurde am 11. Januar unter dem Titel HA-Cluster von Thomas-Krenn.AG und LINBIT über den gesamten DACH-Verteiler von pressetext ausgesandt. Die Aussendung wurde umgehend auf Google eingespielt und danach vom wichtigsten deutschsprachigen IT-Portal, www.heise.de, übernommen. Während LINBIT auf seiner Website www.linbit.com im Schnitt 170 Zugriffe pro Tag verzeichnet, wurden am 11. Januar 1029 Zugriffe registriert und am nächsten Tag immerhin noch 600. Die Einspielung auf Yahoo! kann sich manchmal verzögern, was bei dieser Presseaussendung auch passierte, aber nicht zum Nachteil von LINBIT, denn am 16. Januar, dem Erscheinungstermin bei Yahoo! registrierte LINBIT wieder einen Anstieg der Zugriffe auf 577. Da LINBIT seine Hochverfügbarkeitslösung weltweit über Internet verkauft, kann sich jeder ausrechnen, dass die Zugriffe auf die Unternehmenswebsite bares Geld wert sind.
Aus diesen Zahlen sollte man nicht den Schluss ziehen, dass Online-PR als billiger Ersatz für Online-Werbung oder gar als Ersatz für jegliche Werbung herhalten kann. Wer in seinen Presseinfos mit Titeln wie Perfect your Business, Discounts on Software oder Heiße Angebote für kalte Tage punkten will, wird leicht auf die Nase fallen. Denn wenn die User eines Info-Channels mit plumper Werbung zugeschüttet werden (und die gebrachten Beispiele sind nur eine kleine Auswahl der Spammails der vergangenen fünf Stunden), dann können solche Schlagzeilen zum Rohrkrepierer werden. Kurz und gut: Schlagzeilen sollen den Leser nicht erschlagen, sondern ihm mit einem Schlag den Hauptinhalt der Information vermitteln. Und dann muss hinter der Schlagzeile natürlich auch eine Information stehen, die der Kategorie Nachricht zuzuordnen ist. So, und nur so führt die Multiplikation von Presseinformationen zu mehr Visits und Page Impressions auf der eigenen Website. Und der direkte Weg zu mehr Zugriffen ist der indirekte ? und damit eleganteste - Weg zu mehr Geschäft.